Resident Evil 7 – Überlebens Tipps

Mal Hand aufs Herz: Der neueste Ableger der Resident Evil Serie lehrt auch den hartgesottensten Spielern unter uns das Fürchten. Das nicht nur aufgrund der hammerharten bedrohlichen Atmosphäre, sondern auch weil die Ungewissheit darüber ob die vorhandene Munition und Arzneien für das unvermeidlich auf Einen zukommende Grauen ausreicht.

Um euch das Ethan´sche Leben etwas zu erleichtern, führe ich euch nun einige Tipps und Verhaltensweisen auf, die eure mentale Stabilität unterstützen werden:

  1. Arznei & Munition:
    Craftet nicht das gesamte Material, dass euch zur Verfügung steht. Legt für euch fest mit welcher Mindestmenge an Arzneien und Munition ihr euch sicher fühlt und craftet nur Arznei oder Munition, wenn euch die Inventar-Slots ausgehen und ihr nur mit sehr viel Aufwand zur Versorgungskiste gelangen könnt, um Platz zu schaffen. Da ihr nicht wisst was auf euch zukommt, ist es taktisch klüger sich die Optionen zwischen Arznei und Munition offen zu halten. Mit dem Trennmittel könnt ihr zwar Mats wiederherstellen, aber diese sind spärlich besät.
  2. Verteidigung:
    Schützt euch, schützt euch, schützt euch…Ich kann es nicht oft genug erwähnen, egal was euch mit welchen Waffen angreift, schützt euch. Ihr werdet den nicht unerheblichen Umstand  bemerken, dass ihr weitaus weniger Gesundheit verliert als ohne Verteidigung.
  3. Distanz:
    In der Regel seht ihr die Gegner nicht von Weitem, sie tauchen direkt hinter euch, vor euch, über euch auf und man ist dazu geneigt die Muniton rauszuballern als gäbe es keinen Morgen mehr…
    Seit ihr in einer solchen Situation geht auf eine gesunde Distanz und heizt den Gegnern ein bis sie euch zu nahe kommen und entfernt euch wieder.
    Zieht euch vor allem in bereits betretene Räume zurück und tretet nicht die „Flucht“ nach vorne an. Im letzteren Falle landet ihr häufig in den liebevollen Armen weiterer feindlicher Genossen.
  4. Akustik:
    Die Akustik ist euer Freund. Wie bereits erwähnt geht auf Sicht kaum was, aber ihr könnt oftmals eure Häscher hören. Die Bakers labern mit sich selbst oder mit euch, je nach Umstand und die Monsterchen schlurfen, tapsen, grunzen sich durch die Maps. Hierbei könnt ihr genau orten in welcher Richtung sich diese befinden, wie weit diese ca. entfernt  sind und ob sie sich euch nähern. Wissen ist Macht – das trifft erst Recht in Resident Evil 7 zu.
    Ein weiterer Hinweis zur Akustik: Die Gegner hören euch nicht, sie sehen euch nur. Ihr könnt also eine gepflegte Party feiern, während um die Ecke Marguerite aka Mechthild Baker Insekten züchtet, ohne Angst zu haben entdeckt zu werden.
  5. Gegner Spawn & Trigger Events / Schlüsselereignisse:
    Gegner respawnen nicht endlos. Habt ihr einen Bereich gecleared, müsst ihr keine Angst haben, dass ihr wieder von Gegner überrascht werdet. Das gilt solange bis ihr ein Event auslöst. Was ist ein Event? Alles was euch im Rahmen der Story vorwärts bringt, z.B.: Ihr findet einen Symbol-Schlüssel für die Türen, Schlüsselkarten, öffnet Geheimgänge in neue Bereiche oder begegnet NPCs wie Mia etc. Ab diesem Moment solltet ihr vom Mindset her, die bereits geclearten Bereiche behandeln als wären es neue Bereiche.
  6. Bosskämpfe & die Bakers:
    Die Bosskämpfe lassen sich häufig auf mehreren Wegen bestreiten. Entweder verheizt ihr eure Munition bis der jeweilige Boss liegt oder ihr verhaltet euch semi-passiv ( ballert etwas weniger in der Gegend herum ) und beobachtet das Verhalten der Bosse bis sich ggfls. neue Optionen diese zu besiegen auftun.
    Es gibt ebenfalls passive Hinweise auf die Schwächen der jeweiligen bossigen Kontrahenten anhand der Munition, die in dem Kampfbereich verteilt ist.
    Tipp: Nutzt Psychotonikum, damit ihr nicht blind den Bereich abgrasen müsst nach potentiellen Items.
  7. Waffen:
    Eigentlich obligatorisch, dennoch enorm wichtig für euer Seelenheil. Setzt die Waffen situationsbedingt ein und schießt nicht mit wertvollen Raketen auf die stressigen Sumpfhornissen oder mit einer G17-Pistole auf einen Pulk fetter Monster , während ihr mit dem Rücken zur Wand steht..Ihr versteht worauf ich hinaus will.
    Kopfschüsse sind fast immer das Mittel der Wahl, alles andere verzögert den Kampf unnötig und verschwendet auf Dauer unnötig viel Munition.
    Nutzt im späteren Verlauf die Sprengfallen mit Fernzünder, nutzt sie weise und nutzt sie ruhig häufig. Capcom hat diese relativ großzügig verteilt und in Bosskämpfen werdet ihr diese nicht so sinnvoll nutzen können, wie die Feuerwaffen.
  8. Speicherstände:
    Legt euch mehr als einen Speicherstand an. Am Besten mindestens drei an der Zahl und speichert rollierend ab (1,2,3,1,2,3). Ihr könnt euch unfreiwillig in Situationen hinein manövrieren in denen ihr nur unter extremen Schwierigkeiten weiterkommen könnt. Das führt zu erhöhten Frust und unter Umständen zu einem zwanghaften vorzeitigen Aus mit Neustart-Potential. Allerdings muss erwähnt werden, dass Capcom schon dafür gesorgt hat, dass auch der größte „Munitionsverbrater“ vor aufwändigeren Kämpfen ausreichend Munition beschert bekommt. Bei Arzneien und Konsorten sieht es hier schon etwas spärlicher aus. Abgesehen von den genannten Punkten halte ich es immer so mehrere Spielstände anzulegen, weil ihr schlichtweg auch einfach mal einen verbuggt korrupten Spielstand erwischen könnt und das wäre kurz vor Spielende dann mehr als ätzend.

Frohes Ballern & Zittern

Howdy!
VRKirito aka Akumaryu

Hier findet ihr einige Gameplay Videos meinerseits

 

 

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